"Lch _ke nur an, dass es gar nicMs Ungewohnliches sei, sowohl im gemeinen Gespriiche, als in den Schriften, durch Vergleichung der Gedanken, welche ein Vertasser aber seinen Gegenstand aussert, ihn sogar besser, u lIerstehen, als er sich selbst lIerstand, indem er seinen Begrilf nicht genugsam be stimmte utJd dadurch bisweilen seiner eigenen Absicht ent gegen redete oder auch dachte." Diesen Sat, aus Kanis "Kritik der, einen Vernunft" hat Husserl aut die Titelseite seines Exemplars lion Kants Hauptwerk geschrieben. Ober die Beziehungen zwischen Husseds Phiinomenologie und der Kantischen und neukantianischen Philosophie ist schon Vieles ge schrieben worden. Dabei wurden die verschiedensten Auffassun gen geaussert; man kann sagen, dass hier die ganze Skala mogli cher Deutungen durchgangen wurde. Am einen Ende dieser Skala steht Hussed als Antipode Kants und jeglichen N eukantianismus, am andem Ende der N eukantianer Hussed; und dazwischen liegen nuanciertere Bilder. Offenbar sind die Beziehungen zwi schen Hussed einerseits und Kant und den Neukantianem an dererseits komplexer Natur; offenbar bestehen hier aber auch innere Beziehungen, seien sie nun positiver oder negativer Art. Es drangte Hussed selbst danach, sich iiber sein Verhaltnis zur Philosophie Kants klar auszusprechen_ Fiir sein letztes Werk, fiir die Krisis, hatte er eine Auseinandersetzung mit Kant geplant.l Bevor er aber diesen Plan ausfiihren konnte, erreichte ihn der Tod.

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