Inhaltsangabe:Einleitung: „Nur wer sich kennt, kann einander verstehen.“ Die Aussage des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Dr. Ingo Friedrich bezieht sich auf das Verhältnis der Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu den Beitrittskandidaten aus Mittel- und Osteuropa und betont die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Annäherungsprozesses zwischen beiden Seiten. Das Zitat soll eine Leitlinie der vorliegenden Arbeit zum Themengebiet der EU-Osterweiterung sein. Dies bedeutet, dass sich der Fokus der nachfolgenden Analyse auf einen ganz bestimmten Ausschnitt der aktuellen Debatte über die Erweiterung der Europäischen Union um die MOEL richtet. Dabei geht es in erster Linie darum, die Diskussion um die Chancen, Vorzüge, aber auch die Risiken und Gefahren eines Beitritts dieser Länder zur Union durch konkrete, an ausgewählten Beispielen belegte Argumente zu stützen, um damit einen wissenschaftlichen Beitrag zur genannten Thematik zu leisten. Wie im Titel – Zwischen politisch-ökonomischer Notwendigkeit und Vorbehalt: Die Chancen und Risiken der Osterweiterung der Europäischen Union aus der Perspektive der Nachbarländer Polen und Deutschland – bereits angekündigt, befasst sich die Arbeit mit den Herausforderungen und Schwierigkeiten des europäischen Integrationsprozesses. Aus einem bilateralen Blickwinkel, das heißt aus der Sicht der benachbarten Staaten Deutschland und Polen (zur Konzeption vgl. I.2) werden wirtschaftliche und politische Fragen der Osterweiterung wissenschaftlich thematisiert. Die Notwendigkeit einer derartigen Abhandlung ergibt sich aus der Tatsache, dass der politische aber auch der journalistische Diskurs die tatsächlichen Entwicklungen aus der polnischen und deutschen Perspektive, die sich in ihren Einschätzungen stark unterscheiden, nicht immer ausreichend und präzise genug zu beleuchten vermögen. Schlagzeilen wie „Verheugen mahnt Polen – Harte Haltung Warschaus würde den Beitritt gefährden“ oder „Berlin verspricht Polen Unterstützung – Schröder für raschen Beitritt des Nachbarlandes zur EU“ vermitteln ein unvollständiges Bild und können eventuell zu einer verzerrten Einschätzung der Situation verleiten. Demnach verfolgt die vorliegende Arbeit zwei Ziele: Erstens die kritische Bewertung polnischer und deutscher Stimmen und Meinungen zu den Erwartungen beider Länder an die Erweiterung der Europäischen Union. Zweitens sollen die nachfolgend behandelten Aspekte die Komplexität des Integrationsprozesses aufzeigen, [...]

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